
Immobilien in USA
kaufen & mieten
Der US-Immobilienmarkt steht Ausländern grundsätzlich offen – Sie können Häuser und Wohnungen als volles Eigentum erwerben, zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage, im Neubau wie im Bestand. Wer die Region noch nicht kennt, mietet oft zunächst. Wir vermitteln geprüfte Partner vor Ort und begleiten Sie durch den mehrstufigen US-Kaufprozess.
Neubau & Projekte
Zugang zu ausgewählten Neubauprojekten und Off-Market-Angeboten in USA — oft vor dem offiziellen Marktstart.
Bestandsimmobilien
Geprüfte Bestandsobjekte zum Kauf: von der Wohnung bis zur Villa, mit sauberer Dokumentation und rechtlicher Vorprüfung.
Mietobjekte
Langzeitmieten für die Ankommensphase — die bewährte Strategie: erst mieten, dann gezielt und ohne Zeitdruck kaufen.
Wichtiger Hinweis
Der Immobilienmarkt in USA
Die USA sind ein sehr heterogener Markt: Preise unterscheiden sich massiv zwischen Bundesstaaten und Städten. Als grobe Orientierung reichen Quadratmeterpreise von etwa 2.000 €/m² in günstigen Regionen bis über 8.000 €/m² in Metropolen wie New York, Miami oder San Francisco. Zinsniveau und lokale Nachfrage beeinflussen den Markt spürbar.
Ausländer haben grundsätzlich dasselbe Kaufrecht wie Einheimische und können volles Eigentum (Fee Simple) erwerben. Wichtig sind die je nach Bundesstaat unterschiedlichen Abläufe, die Rolle des Title-Unternehmens sowie die Escrow-Abwicklung, die Zahlungen treuhänderisch absichert.
Steuerlich ist die USA komplex: Es fallen jährliche Property Taxes an (je nach County grob 0,5 bis 2,5 % des Werts), bei Vermietung greifen US-Einkommensteuerpflichten und beim Verkauf durch Ausländer die FIRPTA-Quellensteuer. Die Wechselwirkung mit der deutschen Besteuerung ist unbedingt mit einem Steuerberater zu klären.
Beliebte Regionen & Lagen
Florida (Miami, Orlando, Tampa)
Beliebt bei internationalen Käufern und für Ferienimmobilien. Kein bundesstaatliches Einkommensteuer-Pendant, dafür Hurrikan- und Versicherungsthemen.
Texas (Austin, Dallas, Houston)
Wachstumsstarke Wirtschaft und relativ moderate Preise. Höhere Property Taxes gleichen fehlende State Income Tax teils aus.
New York
Teurer, liquider Markt mit Co-op- und Condo-Besonderheiten. Für Ausländer sind Condos meist leichter zugänglich als Co-ops.
Kalifornien (Los Angeles, San Diego)
Hohe Preise, starke Nachfrage und begehrte Lagen. Erdbebenrisiko und strenge Regulierung sind einzuplanen.
Arizona (Phoenix, Scottsdale)
Beliebt bei Ruheständlern und für Zweitwohnsitze. Vergleichsweise moderate Preise und viel Neubau.
So läuft der Immobilienkauf in USA
Ein strukturierter Prozess schützt vor teuren Fehlern.
Finanzierung & Angebot
Klärung der Finanzierung (bar oder Kredit) und Abgabe eines schriftlichen Angebots über einen lokalen Realtor, häufig mit Earnest-Money-Anzahlung.
Escrow & Inspektion
Eröffnung eines Escrow-Kontos, Hausinspektion (Home Inspection) und Prüfung der Unterlagen innerhalb festgelegter Fristen.
Titelprüfung & Versicherung
Das Title-Unternehmen prüft die Eigentumskette und stellt eine Title Insurance aus, die vor verdeckten Rechtsmängeln schützt.
Closing
Beim Closing werden Verträge unterzeichnet und der Eigentumsübergang vollzogen. Closing Costs liegen für Käufer grob bei rund 2 bis 5 % des Kaufpreises.
Mieten in USA
Da regionale Unterschiede in den USA enorm sind, mieten viele Käufer zunächst, um Nachbarschaft, Anbindung und Klima kennenzulernen. Mietverträge (Leases) laufen meist über zwölf Monate mit ein bis zwei Monatsmieten Kaution. So lassen sich Lagen realistisch bewerten, bevor Sie in einem für Ausländer komplexen Steuerumfeld kaufen.
Finanzierung
US-Banken vergeben Kredite an Ausländer (Foreign National Loans) meist mit reduziertem Beleihungsauslauf von etwa 50 bis 70 % LTV, höheren Zinsen und umfangreichen Nachweisen. Alternativ finanzieren manche über Vermögen in Deutschland. Da Anforderungen und Konditionen je nach Bank stark variieren, empfiehlt sich eine unabhängige Finanzierungsberatung mit Blick auf beide Länder.
Typische Fallstricke in USA
- FIRPTA-Quellensteuer beim Verkauf durch Ausländer wird oft übersehen.
- Hohe und stark schwankende Property Taxes je nach County und Bundesstaat.
- Versicherungskosten in Risikogebieten (Hurrikan, Erdbeben, Flut) können sehr hoch sein.
- HOA-Gebühren und Regeln von Eigentümergemeinschaften mindern Rendite und Flexibilität.
- Co-op-Wohnungen (v. a. New York) sind für Ausländer schwer zugänglich.
- Doppelbesteuerungsfragen erfordern frühzeitige Abstimmung mit Steuerberatern beider Länder.
Häufige Fragen: Immobilien USA
Ihr Suchprofil für USA
Ob Neubau, Bestandsimmobilie oder Langzeitmiete: Wir vernetzen Sie diskret mit geprüften Maklern und Anwälten in USA — inklusive Zugang zu ausgewählten Off-Market-Angeboten.
- Antwort innerhalb von 24–48 Stunden
- Geprüfte Partner & Experten vor Ort
- Diskret, unverbindlich & DSGVO-konform
Sie möchten mehr Details angeben? Zum ausführlichen Suchprofil-Formular
