Eiffelturm und Stadtansicht von Paris – Auswandern nach Frankreich
Auslandsimmobilien · Frankreich

Immobilien in Frankreich
kaufen & mieten

Von der Côte d'Azur über das Elsass bis zu Landhäusern in der Provence bietet Frankreich ein breites Spektrum an Auslandsimmobilien in Neubau und Bestand. Wir vermitteln geprüfte Partner vor Ort und begleiten Sie bei Miete wie Kauf durch das klar geregelte französische Kaufverfahren. Steuerliche Fragen klären Sie stets mit einem spezialisierten Berater.

Neubau & Projekte

Zugang zu ausgewählten Neubauprojekten und Off-Market-Angeboten in Frankreich — oft vor dem offiziellen Marktstart.

Bestandsimmobilien

Geprüfte Bestandsobjekte zum Kauf: von der Wohnung bis zur Villa, mit sauberer Dokumentation und rechtlicher Vorprüfung.

Mietobjekte

Langzeitmieten für die Ankommensphase — die bewährte Strategie: erst mieten, dann gezielt und ohne Zeitdruck kaufen.

Der Immobilienmarkt in Frankreich

Der französische Markt ist stabil und rechtssicher, mit großen regionalen Unterschieden. In Paris liegen die Preise als grobe Orientierung häufig bei 9.000 bis 12.000 €/m², an der Côte d'Azur ebenfalls sehr hoch, während ländliche Regionen im Zentralmassiv oder in der Bretagne teils unter 2.000 €/m² bieten.

Ausländer – auch außerhalb der EU – können in Frankreich frei Immobilien erwerben; besondere Genehmigungen sind für Wohnimmobilien nicht erforderlich. Der Kauf läuft zwingend über einen Notar (notaire), der als Amtsträger die Rechtssicherheit gewährleistet.

Bei Bestandsimmobilien liegen die Nebenkosten (frais de notaire) bei rund 7 bis 8 %, bei Neubau deutlich niedriger. Hinzu kommen laufende Steuern wie taxe foncière und taxe d'habitation-Nachfolgeregelungen. Wie sich Erwerb und Besteuerung auswirken, klären Sie mit einem Steuerberater.

Beliebte Regionen & Lagen

Côte d'Azur (Nizza, Cannes)

Hochpreisige Mittelmeerküste mit internationaler Nachfrage und begrenztem Angebot in Toplagen. Ganzjährig mildes Klima und starke Zweitwohnsitznachfrage.

Provence

Ländliche Region mit charakteristischen Landhäusern (mas) und Weingütern rund um Aix-en-Provence und den Luberon. Beliebt bei Käufern, die Landleben und Kultur verbinden.

Paris & Île-de-France

Teuerster Markt des Landes mit sehr hoher Nachfrage nach Altbauwohnungen. Stabiler Werterhalt, aber hohes Einstiegsniveau.

Bretagne & Normandie

Atlantik- und Kanalküste mit gemäßigtem Klima und deutlich günstigeren Preisen. Attraktiv für Käufer mit Interesse an Küsten- und Landimmobilien.

Okzitanien & Languedoc

Sonnenreicher Südwesten mit Weinbauregionen und moderaten Preisen abseits der Côte d'Azur. Wachsende Nachfrage internationaler Käufer.

Elsass

Grenznahe Region mit hoher Lebensqualität und deutscher Nähe. Beliebt bei Käufern, die Frankreich mit kurzer Distanz nach Deutschland verbinden.

So läuft der Immobilienkauf in Frankreich

Ein strukturierter Prozess schützt vor teuren Fehlern.

1

Kaufangebot

Abgabe eines Kaufangebots (offre d'achat) und Auswahl des Notars, der den gesamten Kauf rechtssicher begleitet.

2

Vorvertrag

Abschluss des Vorvertrags (compromis de vente) mit Anzahlung von meist rund 5 bis 10 %; es gilt eine gesetzliche Widerrufsfrist für Privatkäufer.

3

Prüfungen des Notars

Der Notar prüft Eigentum, Lasten und Vorkaufsrechte, holt Pflicht-Gutachten (diagnostics) ein und bereitet die Urkunde vor.

4

Notarieller Kaufakt

Unterzeichnung des acte de vente, Kaufpreiszahlung und Eintragung; Nebenkosten von rund 7 bis 8 % bei Bestand (frais de notaire).

Mieten in Frankreich

Der Mietmarkt ist in Paris, an der Côte d'Azur und in Großstädten angespannt, in ländlichen Regionen dagegen entspannter. Es ist ratsam, vor dem Kauf zu mieten, um Region, Klima und Infrastruktur im Alltag zu erproben. Mietverträge sind stark reguliert und bieten Mietern einen weitreichenden Schutz.

Finanzierung

Französische Banken finanzieren auch Nichtansässige, oft mit einer Beleihung von rund 70 bis 80 % bei guter Bonität, legen aber Wert auf stabile Einkünfte und eine tragbare Gesamtverschuldung. Alternativ kommt eine deutsche Finanzierung oder Eigenkapital in Betracht. Vergleichen Sie Angebote unabhängig und lassen Sie sich vor Abschluss individuell beraten.

Typische Fallstricke in Frankreich

  • Unterschätzte laufende Grundsteuer (taxe foncière), die je nach Gemeinde erheblich ausfallen kann.
  • Sanierungsbedarf und Energieauflagen; schlechte Energieklassen (DPE) können Vermietung einschränken.
  • Vorkaufsrechte von Gemeinden (SAFER im ländlichen Raum), die den Kauf verzögern oder verhindern können.
  • Erbrechtliche Besonderheiten des französischen Rechts, insbesondere Pflichtteilsregeln.
  • Hohe Instandhaltungskosten bei alten Landhäusern und denkmalgeschützten Objekten.

Häufige Fragen: Immobilien Frankreich

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