Küste und Stadtansicht von Barcelona – Auswandern nach Spanien
Auslandsimmobilien · Spanien

Immobilien in Spanien
kaufen & mieten

Der Kauf einer Immobilie in Spanien ist für Deutsche unkompliziert möglich – ob Neubau an der Küste, Bestandswohnung in der Stadt oder Finca im Hinterland. Wir vermitteln geprüfte Partner vor Ort, begleiten Sie bei Miete wie Kauf und sorgen für eine unabhängige Prüfung von Objekt und Vertrag. Steuerliche Fragen klären Sie dabei stets mit einem spezialisierten Steuerberater.

Neubau & Projekte

Zugang zu ausgewählten Neubauprojekten und Off-Market-Angeboten in Spanien — oft vor dem offiziellen Marktstart.

Bestandsimmobilien

Geprüfte Bestandsobjekte zum Kauf: von der Wohnung bis zur Villa, mit sauberer Dokumentation und rechtlicher Vorprüfung.

Mietobjekte

Langzeitmieten für die Ankommensphase — die bewährte Strategie: erst mieten, dann gezielt und ohne Zeitdruck kaufen.

Der Immobilienmarkt in Spanien

Der spanische Immobilienmarkt ist regional sehr unterschiedlich. In gefragten Küstenlagen und Metropolen wie Madrid oder Barcelona liegen die Preise als grobe Orientierung bei rund 3.000 bis 6.000 €/m², während im Landesinneren und in kleineren Orten Bestandsobjekte oft für 1.000 bis 2.000 €/m² zu finden sind. Neubau ist deutlich teurer als sanierungsbedürftiger Bestand.

Ausländer – auch außerhalb der EU – dürfen in Spanien grundsätzlich frei Immobilien erwerben; eine spanische Steuernummer (NIE) ist zwingend erforderlich. Die Nachfrage internationaler Käufer ist an der Costa Blanca, Costa del Sol und auf den Inseln traditionell hoch, was die Preise dort stützt.

Beim Kauf fallen je nach Region und Objektart Erwerbsnebenkosten von rund 10 bis 14 % an (Grunderwerbsteuer ITP bei Bestand meist 6–10 %, bei Neubau IVA 10 % plus Stempelsteuer, zzgl. Notar, Register und Anwalt). Wie Erwerb, laufende Steuern und eine spätere Veräußerung steuerlich zu bewerten sind, klären Sie im Einzelfall mit einem Steuerberater.

Beliebte Regionen & Lagen

Costa Blanca (Alicante)

Beliebte Küstenregion mit großem Neubauangebot und starker deutscher Community rund um Denia, Jávea und Torrevieja. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Küsten.

Costa del Sol (Málaga)

Von Marbella bis Estepona reicht ein gehobenes Segment mit ganzjährigem Klima und internationaler Nachfrage. Preise liegen hier deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Balearen (Mallorca, Ibiza)

Hochpreisiges Segment mit begrenztem Angebot und strengen Bau- und Vermietungsregeln. Besonders gefragt bei kaufkräftigen internationalen Käufern.

Kanarische Inseln

Ganzjährig mildes Klima auf Teneriffa und Gran Canaria; ein Sonderregime bei der Umsatzsteuer (IGIC statt IVA) ist zu beachten.

Madrid & Barcelona

Urbane Märkte mit hoher Nachfrage nach Miet- und Kaufobjekten. In Barcelona bestehen zusätzlich Beschränkungen bei touristischen Vermietungslizenzen.

Valencia

Wachsende Metropole mit attraktivem Preisniveau und guter Lebensqualität. Beliebt bei Fernarbeitern und Zuzüglern aus Nordeuropa.

So läuft der Immobilienkauf in Spanien

Ein strukturierter Prozess schützt vor teuren Fehlern.

1

NIE & Reservierung

Beantragung der Steuernummer NIE und Unterzeichnung eines Reservierungs- bzw. Vorvertrags (contrato de arras) mit Anzahlung, meist rund 10 %.

2

Rechtliche Prüfung

Ein unabhängiger Anwalt (abogado) prüft Eigentumsverhältnisse, Lasten im Grundbuch (Registro de la Propiedad) und offene Schulden des Objekts.

3

Notarieller Kaufvertrag

Unterzeichnung der escritura pública vor dem Notar und Kaufpreiszahlung; der Notar beurkundet den Eigentumsübergang.

4

Eintragung & Nebenkosten

Eintragung ins Grundbuch und Zahlung der Nebenkosten von rund 10 bis 14 % (ITP oder IVA, Stempelsteuer, Notar, Register, Anwalt).

Mieten in Spanien

Der spanische Mietmarkt ist in den Ballungsräumen und an den Küsten angespannt, bietet aber gute Möglichkeiten, eine Region vor dem Kauf kennenzulernen. Wir empfehlen, zunächst mittelfristig zu mieten, um Lage, Nachbarschaft und Infrastruktur im Alltag zu prüfen, bevor Sie sich langfristig binden. Langzeitmietverträge sind gesetzlich geregelt und bieten Mietern einen gewissen Kündigungsschutz.

Finanzierung

Spanische Banken finanzieren Immobilien von Nichtansässigen häufig mit einer Beleihung von rund 60 bis 70 % des Kaufpreises, während Ansässige teils höhere LTV-Werte erhalten. Alternativ lässt sich der Kauf über eine deutsche Bank oder Eigenkapital finanzieren, etwa durch Beleihung einer bestehenden Immobilie in Deutschland. Vergleichen Sie Konditionen unabhängig und lassen Sie sich vor Vertragsabschluss individuell beraten.

Typische Fallstricke in Spanien

  • Illegale oder ohne Baugenehmigung errichtete Objekte, besonders bei Landimmobilien (fincas rústicas) im Hinterland.
  • Übernahme offener Schulden, Hypotheken oder Gemeinschaftsrückstände, die auf der Immobilie lasten.
  • Fehlende oder nicht mehr erteilte touristische Vermietungslizenz in Regionen mit strengen Regeln.
  • Abweichungen zwischen Katasterfläche, Grundbuch und tatsächlicher Bebauung.
  • Unterschätzte laufende Kosten wie IBI-Grundsteuer, Gemeinschaftsgebühren und Nichtansässigen-Steuer.

Häufige Fragen: Immobilien Spanien

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