Kolosseum und Stadtansicht von Rom – Auswandern nach Italien
Auslandsimmobilien · Italien

Immobilien in Italien
kaufen & mieten

Ob Landhaus in der Toskana, Wohnung am Comer See oder das viel diskutierte 1-Euro-Haus im Süden – Italien bietet ein breites Spektrum an Auslandsimmobilien in Neubau und Bestand. Wir vermitteln geprüfte Partner vor Ort und begleiten Sie bei Miete wie Kauf. Steuerliche und rechtliche Fragen klären Sie stets mit einem spezialisierten Berater.

Neubau & Projekte

Zugang zu ausgewählten Neubauprojekten und Off-Market-Angeboten in Italien — oft vor dem offiziellen Marktstart.

Bestandsimmobilien

Geprüfte Bestandsobjekte zum Kauf: von der Wohnung bis zur Villa, mit sauberer Dokumentation und rechtlicher Vorprüfung.

Mietobjekte

Langzeitmieten für die Ankommensphase — die bewährte Strategie: erst mieten, dann gezielt und ohne Zeitdruck kaufen.

Der Immobilienmarkt in Italien

Der italienische Markt ist stark zweigeteilt: Im wohlhabenden Norden und in Toplagen wie Mailand, an den oberitalienischen Seen oder in der Toskana sind die Preise hoch, während viele Regionen im Süden und im Landesinneren sehr günstig sind. Als grobe Orientierung reichen die Preise von unter 1.000 €/m² im ländlichen Süden bis über 5.000 €/m² in Mailand oder Premiumlagen.

Ausländer können in Italien Immobilien erwerben, sofern das Prinzip der Gegenseitigkeit erfüllt ist – für EU-Bürger und damit auch Deutsche bestehen keine Einschränkungen. Programme wie die 1-Euro-Häuser sind an erhebliche Sanierungs- und Investitionsauflagen gebunden und daher realistisch einzuordnen.

Beim Kauf fallen Nebenkosten von rund 9 bis 15 % an. Zentral ist die Registersteuer (imposta di registro), die bei Erstwohnsitz begünstigt sein kann, sowie Notar- und Maklerkosten. Wie sich Erwerb, IMU-Grundsteuer und eine spätere Veräußerung steuerlich auswirken, klären Sie mit einem Steuerberater.

Beliebte Regionen & Lagen

Toskana

Klassische Region für Landhäuser (casali) und Weingüter mit hohem internationalen Käuferinteresse rund um Florenz, Siena und die Chianti-Hügel. Gehobenes Preisniveau in Toplagen.

Oberitalienische Seen

Comer See, Gardasee und Lago Maggiore mit hoher Nachfrage und begrenztem Angebot in Wassernähe. Besonders bei internationalen Zweitwohnsitzkäufern beliebt.

Ligurien

Italienische Riviera mit mildem Klima und charmanten Küstenorten. Sanierte Objekte in Meernähe sind gefragt und entsprechend preisintensiv.

Apulien

Süditalienische Region mit Trulli, Landgütern und deutlich günstigeren Preisen. Wachsendes Interesse an authentischen Bestandsobjekten.

Sizilien

Große Insel mit sehr günstigem Preisniveau und zahlreichen Sanierungsobjekten, teils aus 1-Euro-Programmen. Sanierungsaufwand realistisch einplanen.

Südtirol & Mailand

Alpine Lagen und die Wirtschaftsmetropole Mailand mit stabiler, hoher Nachfrage und entsprechend hohen Preisen.

So läuft der Immobilienkauf in Italien

Ein strukturierter Prozess schützt vor teuren Fehlern.

1

Codice Fiscale & Angebot

Beantragung der Steuernummer (codice fiscale) und Abgabe eines verbindlichen Kaufangebots (proposta d'acquisto) mit Anzahlung.

2

Vorvertrag

Abschluss des Vorvertrags (compromesso / contratto preliminare), der Kaufbedingungen und Anzahlung von meist 10 bis 30 % festlegt.

3

Prüfung durch Notar

Der Notar (notaio) prüft Eigentum, Grundbuch (Conservatoria) und Katasterdaten; ergänzend empfiehlt sich eine anwaltliche Prüfung.

4

Notarieller Kaufakt

Unterzeichnung des rogito vor dem Notar, Kaufpreiszahlung und Registrierung; Nebenkosten von rund 9 bis 15 % inklusive Registersteuer.

Mieten in Italien

Der Mietmarkt ist in Städten wie Mailand, Rom und Florenz angespannt, in ländlichen Regionen dagegen entspannter und günstiger. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf zu mieten, um die oft großen regionalen Unterschiede bei Infrastruktur und Alltag kennenzulernen. Gerade in abgelegenen Gegenden lohnt sich ein längerer Testaufenthalt vor der Kaufentscheidung.

Finanzierung

Italienische Banken finanzieren Nichtansässige zurückhaltend, oft mit einer Beleihung von rund 50 bis 60 % und höheren Anforderungen an Nachweise. Viele deutsche Käufer nutzen daher Eigenkapital oder eine Finanzierung über eine deutsche Bank, etwa durch Beleihung einer bestehenden Immobilie. Vergleichen Sie die Konditionen unabhängig und lassen Sie sich vorab individuell beraten.

Typische Fallstricke in Italien

  • Nicht genehmigte Bauten oder Abweichungen zwischen Kataster und tatsächlichem Zustand (abuso edilizio).
  • Unterschätzte Sanierungskosten und strenge Auflagen bei 1-Euro-Häusern und denkmalgeschützten Objekten.
  • Ungeklärte Erbengemeinschaften, die alle dem Verkauf zustimmen müssen.
  • Offene Lasten, Hypotheken oder Wegerechte, die im Grundbuch eingetragen sind.
  • Langwierige Genehmigungsverfahren bei Umbauten in historischen Ortskernen.

Häufige Fragen: Immobilien Italien

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